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Douglas: Der Duft der Übernahme

Es brennt unter dem Dach der Konsumholding. Erwin Müller, Drogeriekönig und Douglas-Großaktionär, greift nach der Macht bei dem MDAX-Konzern. Die große Frage lautet: Was hat er vor?
In der Stadthalle im „Wasserlosen Tal 2“ hält der Konsumgüterkonzern Douglas seit Jahren die Hauptversammlungen ab. Der Charakter der Veranstaltung hatte bislang wenig mit der seltsamen Adresse gemein. Auf den Treffen wurde gut gegessen und getrunken, die Stimmung war fast schon familiär. Trocken war zwar hin und wieder die Begrüßung von Aufsichtsratschef Jörn Kreke und bisweilen auch die Rede seines Sohns Henning, des Vorstandschef, zur Jahresbilanz. Dafür glänzte der Betreiber der größten Parfümeriekette Europas meist mit schönem Gewinn.

Seit Kurzem ist die Konsumholding aber tatsächlich in eine Art Dürreperiode geraten. Die Buchhandelssparte Thalia verliert Marktanteile, vor allem im Internet. Im Januar büßte das Geschäft mit der Marke buch.de 20 Prozent an Umsatz ein. Dieses Jahr muss Thalia deshalb restrukturiert werden, Abschreibungen drohen. Wie hoch die Lasten werden, kann Vorstand Kreke nicht beziffern. Erst Ende Februar soll der Sanierungsplan stehen. Klar ist: Der operative Konzerngewinn wird 2012 deutlich sinken, der Vorstand geht von bis zu einem Drittel aus.
Beim nächsten Aktionärstreffen am 21. März dürfte es im Wasser­losen Tal aber noch aus einem anderem Grund spannend werden. Erwin Müller, Friseurmeister, Besitzer der gleichnamigen Drogeriekette und Großaktionär bei Douglas, schickt sich an, die Holding nach seiner eigenen Fasson zu formen.
Schneidige Salami-Taktik
Dem Ulmer wird eine eher robuste Art bescheinigt. Douglas will Müller aber elegant und quasi scheibchenweise erobern. Noch hält er knapp elf Prozent der Aktien. Wie jetzt bekannt wurde, ist Müller jedoch auch Verkäufer von Put-Optionen über weitere gut 15 Prozent der Anteile. Üben die Käufer der Kontrakte ihre Rechte aus, fallen dem Stillhalter Müller unweigerlich weitere Aktien in die Hände.
Monat für Monat können es nun mehr werden. Bereits Anfang März, noch vor der Hauptversammlung, dürfte der Schwabe die nächsten Stücke einsammeln. Und schon im September, pünktlich zu seinem 80. Geburtstag, könnte der Anteil des Unternehmers jenseits der 25-Prozent-Marke liegen, das wäre die Sperrminorität. „Douglas ist mein zweites Standbein“, sagt Müller selbstbewusst.

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Samsung und der Tabletstreit

Samsung hat im Patentkrieg mit Apple eine weitere Niederlage in Deutschland erlitten. Das Oberlandesgericht in Düsseldorf bestätigte am Dienstag per einstweiliger Verfügung das Verkaufsverbot für den Tablet-Computer Galaxy Tab. Der iPad-Konkurrent darf auf Entscheidung des Düsseldorfer Landesgerichts bereits seit Sommer nicht in Deutschland vertrieben werden. Für Samsung ist es der dritte Rückschlag in Folge: Zuletzt scheiterten die Südkoreaner mit zwei Patentklagen vor dem Landgericht Mannheim.

Apple hatte sich das Design eines Tablet-Computers im Jahr 2004 – schon lange vor dem Erscheinen des iPad – mit einem sogenannten Geschmacksmuster schützen lassen. Vor dem Landgericht wurde entsprechend das Galaxy Tab mit diesem Designmuster verglichen und nicht direkt mit einem iPad.

Apple setzte im Sommer zunächst eine einstweilige Verfügung gegen das Modell Galaxy Tab 10.1 durch und konnte sie anschließend verteidigen. Auch das etwas kleinere Modell Galaxy Tab 8.9 wird deswegen nicht verkauft. Samsung zog vor das Oberlandesgericht, um die Entscheidung zu kippen. Gleichzeitig wollen die Südkoreaner das Verkaufsverbot mit dem äußerlich leicht veränderten Modell 10.1N umgehen. Apple will auch dieses Gerät stoppen.

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Das große Los – Facebook

Der bevorstehende Facebook-IPO kennt schon jetzt seine Gewinner: Zahlreiche Investoren werden auf einen Schlag zu vielfachen Dollar-Millionären, wenn nicht gar Milliardären.

Im April will Facebook voraussichtlich an die Börse gehen. Eine Wagniskapitalfirma knackt gleich den großen Jackpot und dürfte ein 9 Milliarden US-Dollar schweres Konto ihr Eigen nennen. Den Kuchen teilen sich mehr als 50 Privatanleger und Investmentfonds, die Geld in das Soziale Netzwerk gesteckt haben. Zwischen 75 und 100 Milliarden dürfte Facebook nach dem Gang aufs Börsenparkett wert sein. Frühe Investoren beweisen richtigen Riecher Facebooks Triumphzug war alles andere als vorgezeichnet. Viele Wagniskapitalfirmen wurden damals für ihr Millioneninvestment belächelt – doch die Zeit gab ihnen Recht.
Vor allem die frühen Investoren aus den Jahren 2005 und 2006 können nun ihr Engagement vergolden. Sie dürften aus ihren investierten Millionenbeträgen Multi-Milliarden-Reichtümer machen, wie mit dem Deal vertraute Kreise sagen. Accel Partners etwa waren schon früh auf der Bildfläche aufgetaucht. Die Wagniskapitalfirma aus dem kalifornischen Palo Alto legte 2005 relativ mickrige 12,7 Millionen Dollar in Zuckerbergs Start-up an. Damals brachte Facebook einen Wert von 100 Millionen Dollar auf die Waage. Wenn die Beteiligungsfirma im April – dann wird der Börsengang erwartet – Kasse machen sollte, winken ihr bis zu 9 Milliarden Dollar. Andere Anleger können immer noch rund das Zweihundertfache ihrer Investments absahnen. Der allererste Facebook-Geldgeber, Peter Thiel, wird sich auch nicht grämen müssen. Er investierte 2004 eine halbe Million Dollar. Finanzexperten taxierten Facebook damals gerade einmal mit 4,9 Millionen Dollar.
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Allianz mit tollem Werbespott

Die Geschichte ist ironisch zugespitzt und soll den Betrachter primär unterhalten, enthält aber durchaus eine ernstzunehmende Botschaft: Langfristige Vorsorge mit einer Allianz Lebensversicherung lohnt sich und ist krisenfest. Das steht in der Videobeschreibung der Allianz im Youtubechannel. Das Video ist meiner Ansicht nach gelungen – wenn es nur auf die Geschichte minimiert! Was ich damit meine?Das die Kernaussage zu 100% beim Leser ankommt. Die Altersvorsorge sollte jeden interessieren der im Alter seinen Ruhestand genießen will. Umso früher man damit anfängt, desto besser!

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Studiengebüren sind gescheitert

Studiengebühren gelten in Deutschland als gescheitert. Kein Politiker setzt sich noch ernsthaft für ein Bezahlstudium ein – selbst der CDU fehlen die Argumente.
Wolfgang Heubisch hat sich noch mal in die Bütt gewagt, vielleicht das letzte Mal, bevor in Deutschland die Studiengebühren verschwinden. Aber soll ihm hinterher keiner vorwerfen, er hätte nicht wenigstens versucht, sie zu retten. “Ohne die Einnahmen aus Studienbeiträgen wären viele Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen nicht möglich”, verteidigte der bayerische FDP-Wissenschaftsminister die Gebühren in seinem Land. Und: Sogar die Deutsche Bischofskonferenz befürworte die Gebühren. So weit ist die Diskussion über Studienbeiträge schon gekommen, dass Bischöfe als Gewährsleute herhalten müssen – weil sich sonst kaum noch jemand findet.
Heubisch war diese Woche vor den Bildungsausschuss des Bundestags geladen worden, er sollte über die Erfahrung mit Studienbeiträgen in Bayern berichten. Der Minister kam wie ein Gesandter aus einem exotischen Land; neben Bayern verlangt nur noch Niedersachsen von seinen Studenten einen finanziellen Beitrag zum Studium, in der Regel 500 Euro pro Semester. Alle anderen Bundesländer haben entweder nie Studiengebühren eingeführt oder sie in den vergangenen Jahren wieder abgeschafft. Zuletzt kippte die Campusmaut in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Baden-Württemberg.
Studiengebühren gelten in Deutschland als gescheitert
Kein Politiker, so scheint es, der gewählt werden will, setzt sich noch dafür ein. “Studiengebühren haben keine abschreckende Wirkung auf Studierende, wohl eher auf Wähler”, sagt Mathias Winde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
Dass sich junge Menschen nicht durch Studiengebühren vom Studieren abschrecken lassen, hatte kürzlich das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) in einer Studie mit dem Titel “War all die Aufregung umsonst?” ermittelt. Das Fazit der Autoren: Die Studierneigung wird durch Studiengebühren nicht gemindert Für die Befürworter der Gebühren eigentlich eine Steilvorlage. Schließlich kommt nur die WZB-Studie zu einem solchen Ergebnis. Doch die Ergebnisse interessierten den Bildungsausschuss wenig. Es scheint mittlerweile egal zu sein, ob die Gebühren überhaupt einen Effekt haben.
Selbst die Bundesregierung kann keine positiven Wirkungen benennen. Die Bundestagsfraktion der Grünen wollte nun von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) wissen, welche “messbaren Qualitätsverbesserungen” an den Hochschulen durch die Einführung der Studiengebühren eingetreten seien. Da musste selbst die Ministerin, eine bekennende Gebührenanhängerin, passen. Ihre Antwort: Ich weiß es nicht: “Der Bundesregierung liegen keine Daten zur Qualitätsentwicklungen an Hochschulen vor, die sich monokausal auf die Einführung von Studiengebühren zurückführen ließen.”
Auch die Zahl der durch Gebühren finanzierten Stellen an den Unis konnte das Ministerium nicht beziffern. Das konnte immerhin Heubisch. In Bayern waren es 450 Stellen im Jahr 2010. Aber das interessierte dann auch niemanden mehr.
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Massaker der Meinungsfreiheit

Frankreich stellt die Leugnung von Völkermord unter Strafe – worunter auch die Tötung tausender Armenier während des Ersten Weltkriegs im Osmanischen Reich zählt. Für die Türkei sei das Gesetz „null und nichtig“, sagt Ministerpräsident Erdogan.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat mit scharfer Kritik auf die Verabschiedung des Völkermordgesetzes in Frankreich reagiert. „Das ist ganz klar ein Massaker an der Meinungsfreiheit“, sagte er vor laufenden Fernsehkameras. Konkrete Schritte zu den von seiner Regierung angekündigten Sanktionen gegen Frankreich nannte er am Dienstag in Ankara vor Politikern seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP aber nicht.

Erdogan rief Frankreich auf, gesunden Menschenverstand walten zu lassen und sich gegen Diskriminierung und Rassismus zu stellen.

„Versuch, mit Feindseligkeit Stimmen zu gewinnen“

Indirekt erneuerte er seinen Vorwurf, der französische Präsident Nicolas Sarkozy betreibe mit dem Gesetz ein wahltaktisches Manöver. „Dies ist ein Versuch, mit Feindseligkeit gegenüber der Türkei Stimmen zu gewinnen“, sagte Erdogan. Für die Türkei sei das Gesetz „null und nichtig“ und ein Ausdruck von „Rassismus“, „Türkenfeindlichkeit“ und einer „mittelalterlichen Mentalität“.

Der französische Senat hatte am Montagabend trotz aller Drohungen der Türkei das neue Gesetz verabschiedet. Es stellt die Leugnung von Völkermorden unter Strafe – worunter nach französischem Gesetz auch die Tötung zahlloser Armenier während des Ersten Weltkriegs im Osmanischen Reich zählt. Die Türkei bestreitet, dass es einen Völkermord gegeben habe.

Vor der Parlamentsfraktion seiner Regierungspartei AKP in Ankara sagte Erdogan, als Reaktion auf die Verabschiedung würden Maßnahmen gegen Frankreich nun Schritt für Schritt eingeleitet. Er fügte aber hinzu, vorerst werde die Türkei nichts Konkretes gegen Frankreich unternehmen. „Wir gedulden uns“, sagte er. Die Türkei hatte zuvor verschärfte Sanktionen gegen Frankreich sowie eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angedroht.

Erdogan verwies jedoch auf die Möglichkeit, dass das Gesetz durch einen Einspruch von mindestens 60 Senatoren vor dem französischen Verfassungsrat zu Fall gebracht werden könnte. Die Türkei gebe die Hoffnung noch nicht auf. „Je nach Entwicklung“ würden die vorbereiteten Sanktionen aber in Kraft gesetzt. Laut türkischen Medienberichten ist unter anderem die Ausweisung des französischen Botschafters aus der Türkei sowie die Sperrung türkischer Häfen für französische Kriegsschiffe geplant.

Die türkischen Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich zwischen 1915 und 1917 werden in Frankreich seit 2001 als Völkermord anerkannt. Die Türkei weist den Vorwurf des Völkermordes entschieden zurück und setzt die Opferzahl mit bis zu 500.000 Menschen deutlich niedriger an.

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Bankencomeback?

Die jüngste Erholung der Bankaktien lässt derzeit die Anleger auf ein Comeback des Bankensektors hoffen.

Bankaktien gehörten diese Woche zu den größten Gewinnern an den Aktienmärkten. Doch ob das die erwartete Wende ist, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen. Denn an den Börsen läuft derzeit wieder die Berichtssaison an. Für gelistete Unternehmen heißt das unter anderem, dass hektische Zeiten bevorstehen. Darüber hinaus wird auch die amerikanische Notenbank ihre erste Sitzung dieses Jahr halten. Starke Bewegungen an den Börsen sind damit schon mal vorprogrammiert.

Ob die Berichtssaison den Bankensektor unterstützen wird, wird sich zeigen. Bis jetzt zeigen sich die Bankaktien von ihrer starken Seite. Deutsche Unternehmen wie die Commerzbank oder Deutsche Bank konnten seit Anfang des Jahres deutliche Kursgewinne einfahren. Allein die Commerzbank hat in den letzten drei Wochen über 25 Prozent an Wert zulegen können. Vom Optimismus an den Märkten konnte auch die Deutsche Bank profitieren und liegt seit Anfang Januar knappe 18 Prozent im Plus.

Ob die positive Stimmung an den Märkten und vor allem bei den Banken weiter anhalten wird, hängt derzeit von verschiedenen Faktoren ab. Einer der wichtigsten Faktoren ist nach wie vor der Leitzins. Und zum ersten Mal in der Geschichte der Federal Reserve wird das Federal Reserve Board eine Prognose über die künftige Zinsentwicklung in den Vereinigten Staaten geben. Auf diese Sitzung werden vor allem die Großbanken ein Auge werfen.

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Blackberry mit neuem Chef

Thorsten Heins löst mit sofortiger Wirkung das zuletzt viel kritisierte Führungsduo Mike Lazaridis und Jim Balsillie beim kanadischen Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) ab. Er soll den einstigen Liebling der Manager wieder attraktiv machen.

Die beiden Gründer des kriselnden Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM), Mike Lazaridis und Jim Balsillie, treten von der Spitze des Konzerns ab. Neuer Chef des kanadischen Unternehmens wird der frühere Siemens-Manager Thorsten Heins, wie das Unternehmen am Sonntag am Sitz im kanadischen Waterloo mitteilte. Investoren hatten einen Wechsel an der Spitze des Konzerns gefordert.

Die Marktanteile schrumpfen vor allem in den Verreinigten Staaten seit längerem und damit taumelte auch der Aktienkurs. Deshalb fordern einflussreiche RIM-Aktionäre seit Monaten Konsequenzen in der Führungsetage. „Wir haben aus den Herausforderungen gelernt“, sagte Heins. Der 54-Jährige hat sein Handwerk in der früheren Kommunikationssparte von Siemens gelernt, bevor er 2007 zu RIM wechselte.

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Standard & Poor’s mit Abstufungen

Die mächtige Ratingagentur Standard & Poor’s hat den Daumen gesenkt: In einem Rundumschlag stufte sie am späten Freitag unter anderem die Bonitätsnoten von Frankreich, Österreich, Italien und Spanien herab.

Deutschland kam ungeschoren davon und behält sein Top-Rating. Auch Portugal, Zypern, Malta, die Slowakei und Slowenien erhielten schlechtere Noten. Teils rutschen die Eurostaaten laut S&P um bis zu zwei Stufen ab. Das dürfte es schwerer und teurer machen, sich frisches Geld am Kapitalmarkt zu leihen. Damit steigt der Druck auf ganz Europa.

Deutschland dagegen kann aufatmen: Das wirtschaftliche Zugpferd der Eurozone behielt sein Spitzenrating von “AAA”, sogar mit einem stabilem Ausblick. Damit droht auch mittelfristig keine Abstufung. Die zweite große Euro-Volkswirtschaft hatte da weniger

Glück: Nicht nur, dass die Franzosen ihre Spitzennote verloren haben, ein negativer Ausblick kündet auch von einer möglichen weiteren Abstufung in der Zukunft. Dies gilt als problematisch, weil die Herabstufung Frankreichs auch Auswirkungen auf den Rettungsfonds EFSF für Krisenstaaten haben könnte.

AUSBLICK FÜR 14 LÄNDER NEGATIV

Der Ausblick ist für 14 Euroländer negativ, darunter auch einige, an denen der Kelch jetzt vorübergegangen war. Die Chance liege bei eins zu drei, dass die Staaten in diesem oder dem kommenden Jahr heruntergestuft würden, erklärte S&P in einer Mitteilung. Neben Deutschland hat einzig noch die Slowakei in der Eurozone einen stabilen Ausblick.

Europas Politiker hätten nicht genug getan, um die Schuldenkrise einzudämmen, begründete S&P den Rundumschlag. Die Benoter zeigten sich enttäuscht von den Ergebnissen des Eurogipfels im Dezember. Die Kreditkonditionen verschlechterten sich genauso wie die wirtschaftlichen Aussichten, warnte die Ratingagentur. Europas Politiker seien sich noch immer uneins, wie die Krise zu lösen sei.

NUR NOCH 4 LÄNDER MIT BESTNOTE

Die größter der drei wichtigsten Ratingagenturen hatte Anfang Dezember die Noten fast aller Eurostaaten sowie des EFSF unter verschärfte Beobachtung gestellt. Neben der Bundesrepublik behalten in der Eurozone nur noch die kleineren Länder Niederlande, Finnland und Luxemburg ihre Top-Bonität, weltweit sind es abgesehen von Hongkong insgesamt 13 Staaten. Griechenland ist bereits auf Ramschstatus abgerutscht – das heißt, S&P geht von einer hohen Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts aus. Erwartet wird, dass auch die Ratingagenturen Moody’s und Fitch in nächster Zeit neue Bewertungen veröffentlichen werden.

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Probier dich aus!

Das Angebot an Ausbildungsberufen verändert sich und wächst stetig. Somit wird die Wahl des richtigen Berufes immer schwieriger. Mit der Internetplattform „Probier-dich-aus“ gibt die Commerzbank bereits seit 2009 eine nützliche Hilfestellung bei der Wahl des richtigen Berufes. So können zukünftige Schulabsolventen unverbindlich testen, ob eine Ausbildung/ein Duales Studium bei der Commerzbank der richtige Start ihrer beruflichen Karriere sein kann.

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www.probier-dich-aus.de besuchen die interessierten Schüler eine virtuelle Filiale und übernehmen unterschiedliche Aufgaben um einen Einblick in unsere Arbeitswelt zu gewinnen. Dazu gehört es zum Beispiel Kundengespräche zu begleiten oder einen Kreditantrag zu prüfen.

Drei verschiedene Ausbildungsberufe stehen ihnen dabei zur Wahl:

Bachelor of Arts (Bank)
Bankkaufleute
Kaufleute für Bürokommunikation

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